Nichts gemeinsam!

„Du bist gegen vieles? Wir auch!
Du weißt alles besser? Wir auch!
Die ganze Welt ist scheiße? Ja genau!
Doch das Problem ist: Du bist es auch!“
(Du Bist Dagegen)

Seit einigen Monaten schallt eine schrille Stimme über die Plätze der Republik, und ihre Verkündungen sind an Demagogie mit das übelste, was mir bis dato untergekommen ist. Praktisch läuft das so ab: Ein kleiner Geist mit großem Maul – Ken Jebsen nennt sich der Mann – schreit von einer Holzkiste herab seinen Jüngern eine meist grundfalsche, immer hetzerische These zu, die er noch für die allein selig machende Wahrheit hält, gibt den Zuhörern eine kurze Möglichkeit, Zustimmung zu äußern, und geht dann zur nächsten Tirade über. Dieses sowie einige Änderungen im Konsumverhalten nennt er „Aktivismus“. Seine Anhänger fordert er auf, ebenfalls zu solchen „Aktivisten“ zu werden. Die so geschaffene Bewegung ist brandgefährlich – für die künftige gesellschaftliche Entwicklung, nicht für ein Wirtschaftssystem, das sie nicht einmal beim Namen nennen, nur scheinbar bekämpfen und nicht im Ansatz verstehen.

Im Folgenden werde ich eine Rede rezitieren, die er am 12.10.2013 gehalten hat, und dabei an Hand der behaupteten – Begründungen sind ihm unbekannt – Inhalte zu zeigen versuchen, was diese Person und ihre Fangemeinde so reaktionär, anti-emanzipatorisch und damit hassenswert macht.

Zuvor eine Bemerkung in eigener Sache: Tucholsky hat einmal behauptet, ein Intellektueller habe, um in die Führung einer Arbeiterpartei eintreten zu dürfen, für die Arbeitersache persönliche Opfer zu bringen. Nun weiß ich nicht, welche Kriterien ein fortgelaufener Bürger erfüllen muss, um als Intellektueller durchzugehen. Sollte ich aber wider Erwarten irgendwann ein Pöstchen in einer Arbeiterpartei (Haben wir eine?) ergattern wollen, so bleibt festzuhalten, dass das geforderte Opfer hiermit erbracht ist: Diesen geistlosen Krampf von einer Rede stoisch bis zum Ende ertragen zu haben, bei jedem Satz den Abscheu körperlich gefühlt zu haben, und an jedem dümmlichen „Genau!“ aus dem Publikum verzweifelt zu sein – wer das nicht als schweres persönliches Opfer anerkennt, möge die eigene Leidensfähigkeit hier testen. Und sich eines Besseren belehren lassen.

An besagtem Tage hat es sich also zugetragen, dass jener kleine Geist mit großem Maul in Berlin gegen den amerikanischen Biotechnikkonzern Monsanto gewütet hat. Kritisiert hat er nicht – nur gewütet. Und das geht so:

Eine Rede, die beginnt, wo tatsächlich ernsthafte Kritik zu äußern wäre, nämlich bei Monsanto, stattdessen aber in rechtsesoterische Aggression abgleitet, muss den Bezug zur Realität trennen. Dieser Bruch ist gleich anfangs zu vollziehen , und er wurde auch vollzogen: „Ich glaube, einige Leute die hier sind, haben etwas überhaupt nicht verstanden. Es geht bei Monsanto nicht um Lebensmittel. (…) Es geht um Monopolisierung, es geht darum, Kontrolle auszuüben.“ Ab diesem Satz handelt die Rede gar nicht mehr von hungernden Menschen, auch nicht von deren Versuchen, sich zu wehren, und wenn Jebsen im weiteren Verlauf seiner Rede von Monsanto spricht, so meint er nicht länger einen bestimmten Konzern. Die nachweis- und nachlesbare Realität hat diesen entsetzlich empathiefreien Menschen nie interessiert, denn er befasst sich mit Höherem: Dem Aufdecken einer Verschwörung. In der ganzen übrigen Rede ist Monsanto nur noch eine Projektionsfläche – ein Synonym für „die da oben“. Ein austauschbares Hassobjekt.

Ausgetauscht wird dieses gegen mancherlei: Angelehnt an die Machenschaften Monsantos führt Jebsen aus: „Niemand würde sich das gefallen lassen, wenn man in seinem Garten Gift in seinen Brunnen packt.“ Dass der Mann Antisemit ist, ist längst erwiesen: „Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben (…)“. Man darf also annehmen, dass er weiß, was er tut, wenn er einen amerikanischen Konzern als Brunnenvergifter brandmarkt. Er braucht das „jüdische Finanzkapital“ nicht explizit anzusprechen, die, die ihn verstehen sollen, verstehen ihn schon richtig. Dass er außerdem Anhänger der Zinskritik Silvio Gesells ist, sollte an dieser Stelle niemanden überraschen und sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Auch der Klerikalfaschismus einer Sibylle Lewitscharoff kommt auf seine Kosten: „Ich würde darüber nachdenken, warum Monsanto & Co. folgendes getan haben: Sie sind auf der ganzen Welt herumgefahren und haben sich die ganze Vielfalt, die Schöpfung, das Saatgut geholt und es irgendwo eingefroren.“ Ich würde eher darüber nachdenken, warum einer, der einen Volkssturm gegen „die da oben“ plant, hier „die Schöpfung“ ins Spiel bringt, wenn nicht, um ein paar religiöse Fundamentalisten mit ins Boot zu holen. Jebsen weiter: „Der Mensch ist gar nicht in der Lage, die Natur zu verbessern. Immer wenn er sich einmischt, kommt Scheiße dabei heraus!“ Und ich dachte schon, mit der Bezeichnung von Menschen, die nicht durch einen gottesfürchtigen Liebesakt im Ehebett gezeugt wurden, als „Halbwesen“ sei der neurechte Tiefpunkt bereits erreicht worden… Welch ein Irrtum.

Wie immer, wenn die sich links dünkende Reaktion am Werk ist, darf auch hier die Konsumkritik nicht fehlen, schließlich „ist (man), was man isst“. Die Strategie dahinter: Je mehr sie den Durchschnittsbürger verächtlich machen, ihn als dumm, fett, konsumgeil, vulgär und hedonistisch diffamieren, desto elitärer wird der kleine Kreis, der mit höherem Durchblick ausgestattet „die Wahrheit“ erkennen kann. Folgerichtig erklärt Jebsen dann auch, um sich von diesen Konsumzombies, die an den Fäden Davidstern tragender Puppenspieler hängen, ultimativ abzugrenzen: „Hast du dein Konsumverhalten geändert? Ich habe es geändert, ich bin zum Vollveganer geworden, das habe ich getan!“ Sehr löblich… Enthaltsamkeit und Antisemitismus, das ist alles, was hinter diesem völkischen „Antikapitalismus“ steckt.

Und mitten unter diesen Hetztiraden findet sich folgender Satz: „Das hat Rudi Dutschke doch schon alles gesagt!“ Nein, das hat er nicht. Ein Faschist hat ihn ermordet, und Faschisten beleidigen sein Andenken, indem sie ihn in einen „Nationalrevolutionär“ umzulügen versuchen, der er nie gewesen ist, eine Lüge, die erst durch den vorangegangenen Mord möglich wird. Wir wollen ihr in seinem Namen widersprechen.

Ich will allerdings nicht behaupten, dass Ken Jebsen immer Unrecht hätte, denn das wäre glatt gelogen. Das Körnchen Wahrheit in Jebsens Rede sei dem Leser nicht vorenthalten: “(Die bewusste Desinformation der Zuhörer) ist eine Verblödungsstrategie, das ist Vorsatz, das ist Absicht.“ Ein überraschend selbstkritisches Fazit, nichtsdestotrotz ein zutreffendes.

Abschließend habe ich eine persönliche Frage an diejenigen „Aktivisten“, die eigentlich keine Antisemiten sein wollen, die beim Zuhören wenigstens ein leises Unbehagen beschleicht, die auf einer ehrlichen Orientierungssuche sind: Hast du jemals echte Zweifel bekommen? Hast du jemals ernsthaft die Möglichkeit erwogen, auf dem Holzweg zu sein? Ich habe mich das oft gefragt…Kommunismus – trotzalledem? Aber wer den Altersgenossen in Griechenland eine Perspektive bieten will, die nicht darin besteht, zu warten, bis die Wachstumsprognosen freundlich lächelnder Anzugträger doch einmal zutreffen, der kann ihnen ja nur eines raten: Zu rebellieren, politische Gegenmacht aufzubauen, Klassenkampf von unten zu führen. Und der hat zugleich deren Kampf nach Deutschland zu tragen. Die tatsächliche Wahrheit, nämlich dass ca. 60% der Jugendlichen in Griechenland ohne Arbeit sind, ist eben konkret, und ja: Gelegentlich steht sie auch im Spiegel.

Und jetzt frage dich selbst: Angenommen, dieser Mensch mit Mikrofon wäre nur ein Schreihals, der deine Anerkennung will, nachdem sie ihm in der Öffentlichkeit verwehrt wurde – sei dieses eine mal wirklich kritisch, und überlege dir: „Was bliebe dann von meinem Weltbild?“ Und gib die ehrliche Antwort: „Nichts.“ Denn was diese – eure – Bewegung unter „Wahrheit“ versteht, ist teils gelogen, teils erahnt, teils herbei halluziniert, nur eines gerade nicht: Konkret.

Ohne ihren Verkünder gäbe es diese „Wahrheit“ gar nicht, denn sie ist diffus, und ohne diese „Wahrheit“ gäbe es auch ihren Verkünder nicht mehr, denn „er ist nur der Lärm, den er verursacht“. (Kurt Tucholsky)

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68 Gedanken zu “Nichts gemeinsam!

  1. Pingback: Deutschlands Wutbürger |

  2. Eule89 schreibt:

    Derjenige der dies verfasst hat ist wohl derjenige der aus dem Fenster stürzt oder ein Anhänger derer dessen Geist schon korrumpiert ist. Oder er ist einfach verblendet und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr! Auf was es auch zutrifft, so möge man diesem klein Geist doch bitte erklären das er sich doch bei der »Bild-Zeitung« zu bewerben habe. Ach ja noch abschließend etwas in eigener Sache, ich bin kein Anhänger des Herrn Jebsen sondern ein Mensch der die Wahrheit sucht aber leider bei diesem Blogger nicht findet. Möge dieser Text in Frieden ruhen.

  3. A.B. schreibt:

    Sehr geehrter Herr Bayer,

    sie sind wohl am besten bei der Bildzeitung aufgehoben,im Gegensatz zu Ihnen finde Ich unter jedem seiner Berichte, sei es bei Facebook oder Youtube Links und Querverweise um Mir selbst ein Bild zu machen worauf seine Meinung basiert. Natürlich ist es wichtig auch andere Quellen zu nutzen um eine eigene Meinung zu bilden.
    Ihr Text ist mit an Sicherheit grenzender Warscheinlichkeit vom „System“ bestellt und bezahlt worden.
    Prima!!! Vielleicht gibt es bald eine Beförderung wenn sie weiter den Allerwertesten unserer Sklaventreiber lecken.

      • Sansan2000 schreibt:

        Ja Herr Bayer, wussten Sie das etwas noch nicht? Jeder und zwar wirklich jeder, der hier irgendwie Kritik zu Jebsen und den Montagsdemos äußert, weil er sich nicht mit nichtssagenden Friede Freude Eierkuchen Parolen abspeisen lässt und daher nicht gehorsam folgt, ist ein bezahlter Merkel Agent- hoch bezahlt natürlich! Oder er ist halt vom System so manipuliert und hat „die Wahrheit“ einfach noch nicht empfangen. Wir haben uns schon damit abgefunden!

        Aber Spaß beiseite: es beginnt jetzt wirklich gefährlich zu werden, der Mann, der die Friedensdemos organisiert (und den Jebsen vorher nie getroffen haben will!) droht allen Kritikern jetzt mit Anwälten. „Der Spiegelfechter“ hat wegen massiver Anfeindungen einen recht ausgewogenen Artikel über die Montagsdemos zurücknehmen müssen.Sie haben recht: ich beobachte das auch alles mit Sorge und finde es zutiefst gefährlich was hier vor passiert.
        Herzliche Grüße und danke für Ihren Artikel
        http://www.spiegelfechter.com/wordpress/129175/montags-demos-2014-fuer-krude-verschwoerungstheoretiker-oder-echte-durchblicker

  4. john doe schreibt:

    sehr klug analysiert und den kern dieses demagogen entblößt. herrlich auch zu beobachten, wie die jünger des hetzers wutschäumend reagieren, da ihrem heilsbringer seine maske abgerissen ward und seine hässliche fratze zum vorschein kommt.

  5. federleichtes schreibt:

    Jebsen & Co gelingt es nicht, eine Gesellschaft zu spalten, aber es gelingt ihnen, die Spaltung deutlicher werden zu lassen. Insofern doppelt „Danke“: Ohne Illusionen lebt sich’s besser.

    • Danke, das ist eine passende Antwort auf einen nicht minder polemischen Text, der genau aufzeigt, wie gut das Teilen und Herrschen auf dieser unserer Erde funktioniert. Erst wer das erkannt hat, wird in ein höheres Bewusstsein kommen und ein Miteinander anstelle eines Gegeneinander praktizieren, so dass alle Menschen auf der Erde in Frieden miteinander auskommen werden.

  6. Homosapienssapiens schreibt:

    Herr Bayer,
    im Gegensatz zu Herrn Jebsen, deren Niederschriften auf der Facebook Seite #KenFm zu lesen sind, ist ihre Niederschrift eine einzige Hetze gegen einen Menschen der, so wie Sie behaupten nur nach Aufmerksamkeit schreit, und versucht auf einer Anti-wasweißichalles Art die Bevölkerung zu Spalten.
    Woher frage ich mich nehmen und Begründen Sie Ihre Meinungen, denn durch eine Verlinkung der Rede vom Herrn Jebsen und eines Artikels des SPIEGEL’s, ist nicht erklärt durch was Sie zu solch einer Meinung gekommen sind.
    Ihre Niederschrift bekam nur Aufmerksamkeit von mir, da Frau Jutta Ditfurth’s Facebook Seite Ihres hier publiziert.
    Eine wie ich finde große Schande für eine solche größe wie Frau Dittfurth darstellt.
    Denn mehr als hingeschmierte Meinungen haben Sie nicht und ich kann sicherlich noch froh sein, dass Sie keinen Rechtsschreibfehler eimgebaut haben. Moment, haben Sie doch. Er sei Antisemitisch behaupteten Sie. Schade.

  7. Monsanto schreibt:

    kritische Zeitbetrachtung?

    wo bleibt die kritik gegen monsanto und co?
    wo bleibt kritik gegen unsere regierung?
    wo bleibt kritik gegen die politik der usa?
    wo bleibt die kritik gegen das banken und geldsystem?

    hier ist nichts kritsch… hier gibt es nur die nazikeule für leute die unbequeme fragen stellen

    • Es gibt jede Menge linke Kritik an diversen Regierungen und Konzernen, und natürlich am Kapitalismus. Einiges davon lässt sich auch auf diesem Blog finden (beispielsweise eine Kritik an den Grünen und ihrem russophoben Bellizismus), aber in diesem Text geht es um die Abgrenzung zu einem nur scheinbar kritischen Demagogen, und die ist auch notwendig.

  8. TheSnake69 schreibt:

    Oh, da hält sich wohl ein Wohlstandskiddy mit Abitur sponsored by Daddy für was Besseres! Klar, dass sich ein (Möchtegern-)1%er für die Kollaboration mit dem Klassenfeind entscheidet, aber so rum hetzen ist schon dreist. Ganz über wir da dann, wenn der Schmierfink hier die Antisemitismuskeule rausholt und wie üblich versucht, seine eigenen antisemitischen Stereotype anderen unter zu schieben, die seinen „Juden-„Fetisch nicht teilen. Es ist eben einfacher und nicht so schmerzhaft, andere zu beschuldigen als sich selber an der Nase zu fassen, weil man z.B. bei Banker automatisch an „Jude“ denkt. Wenn man.mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen immer 3 auf einen zurück…

    • Der Antisemitismus ist keine Geisteskrankheit, sondern eine politische Ideologie, und die kann man nachweisen. Bei Jebsen kommt alles zusammen: Die dargestellte Form der Monsantokritik (Vergiftung durch eine fremde Macht), Zinskritik (die übrigens prokapitalistisch ist), ein imaginärer Kampf gegen das (raffende) Finanzkapital, und in Bezug auf Israel: Unentschuldbarer, offener Antisemitismus.

      • Hey – finde es recht interessant, dass Du das ganze geschehen mal aus einer anderen Sicht beleuchtest. Ich selbst konsumiere die Informationen, die Ken FM publiziert relativ häufig. Natürlich fällt dabei auf, dass vieles, wogegen er anschreit (das tut er tatsächlich) ihm doch irgendwie in die Karten spielt. Und trotzdem stellt er viele Fragen, die andere nicht stellen. Klar finde ich, dass Frieden anders aussieht – er schürt ja praktisch den Hass – wie du so schön sagst – gegen „die da oben“. Er sagt aber auch „Informiert euch selbst“. natürlich spielt ihm das auch in gewisser Weise in die Karten, weil es in der Natur der Menschen liegt, einem zu folgen, der das Heft in die Hand nimmt. Aber spricht er nicht auch immer wieder von Selbstverantwortung? Ich finde es recht schwer – und bitte korrigiere mich, wenn ich mich irre, deshalb frage ich ja ganz lieb – aber welche Alternative gibt es? Der Name deines Blogs lässt vermuten, dass du dich linkspolitisch aktivierst. Was möchtest du? was soll man besser machen? Am Ende sind es doch irgendwo dieselben Themen, die angesprochen werden….oder nicht? Ich komme einfach nicht mehr hinterher. Wieso ist der denn Rechts? Weil er ein Bild benutzt? Ist das nicht ein bisschen paranoid? Bitte, ich hoffe, du verbesserst mich, aber ich kann dabei weiß Gott kein wirklich, rechtes Gedankengut sehen. Und natürlich kann man auf einem rumhacken, der aufsteht und was tut. Aber ist es nicht gut, dass jemand was tut? Ich meine, wenn alles wundervoll und schön wäre, bräuchten wir doch nichts zu machen – und Ken ist es auch zu verdanken, dass sich überhaupt Leute zur derzeitigen Lage äußern. Oder siehst du es nicht so, dass aktuell ein Kurs gegen Russland eingeschlagen wird (in unserern „Leitmedien“) der sehr bedenklich ist? Ich habe mich vor einiger Zeit mal mit einem Palestinenser unterhalten, der hier studiert. Ich habe ihn gefragt, ob dieser politische Diskurs in seiner Heimat eine Rolle für ihn spielt. Er sagte:“er bestimmte mein ganzes Leben.“Wenn man Israel wegen seines Kurses bezühlich Palästina kritisiert – obwohl man Deutsch ist – und sagt „hey Jungs, das ist nicht ok.“ ist man dann automatisch Antisemit? Ich dachte eher, dass man dann kritisch bezüglich des Zionismus ist. Mein Bekannter freute sich, als ich im Gespräch darauf zu sprechen kam. Er sagte: „95% der Deutschen kennen den Begriff „Zionist“ noch nicht einmal“. Also…ist eine Kritik an Israel automatisch mit einer Feindschaft und Feindseligkeit gegenüber aller Juden verbunden? ich glaube nicht. Vielleicht meint Ken ja auch viele Dinge einfach genauso, wie er sie sagt. Ich würde mich freuen, wenn du mir meine Frage(n) beantwortetst. Allen voran: Was kann (er) man besser machen? und: gibt es überhaupt jemanden, der das kann?

        Hochantungsvoll – Martin

      • „Er sagt aber auch: Informiert euch selbst.“ Stimmt, und zugleich sagt er: Alle Journalisten, auch und gerade die linken Journalisten, lügen. Ergo gehen die häufig jungen, politisch mangelhaft vorgebildeten Leute auf „Informationssuche“ im Internet und landen auf Seiten, auf denen von „BRD GmbH“, den Rothschilds und anderem gefährlichen Stuss zu lesen ist. Das halten sie dann für „die Wahrheit“ und fühlen sich dabei noch erleuchtet. Und Jebsen weiß ganz genau, dass es so läuft, und so will er es auch.

        „Welche Alternativen gibt es?“ Geschichte lernen, politisches Kabarett gucken, verschiedene Medien zwischen Linksliberalismus und Linksradikalismus konsumieren, immer die Augen für konkretes menschliches Leid offenhalten (kollabierendes Gesundheitssystem in Griechenland dank Sparauflagen, Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrinken, deutscher Niedriglohnsektor dank Agenda 21) und die Fakten dazu möglichst auswendig lernen, usw….
        Besonders zu empfehlen:
        http://www.textlog.de/kurt-tucholsky.html
        Die gesammelten Texte des Satiriker und Journalisten Kurt Tucholsky (1890-1935). Klarer Blick und scharfe Feder… Einmalig.
        Alles tausend mal lehrreicher als der rechtsesoterische Sumpf.

        „Oder siehst du es nicht so, dass aktuell ein Kurs gegen Russland eingeschlagen wird, der sehr bedenklich ist?“ Kidding me? Blätter mal einen Text zurück, dann findest du meinen Kommentar: „Die Grünen, die Ukraine und der neue kalte Krieg“, geschrieben ganz ohne Verschwörungstheorien und ohne Jebsen-Einfluss.

        Zu Israel und Antisemitismus: Lies dir bitte die Diskussion auf der FB-Seite Jutta Ditfurths durch, ich habe weder Zeit noch Lust noch Kompetenz, das hier ausführlich darzulegen. Nur dieses: Deutsche müssen sich hier nicht berufen fühlen, es gibt auch in Israel Widerstand gegen die dortige Regierung, und deutsche Zeigefinger schaden da mehr, als dass sie nützen.

      • Harry Hickel schreibt:

        Hallo Martin,

        du fragst nach Alternativen. Die sind tatsächlich nicht so leicht zu finden, denn das was Herrn Jebsen und andere seines Schlages ausmacht, ist dass sie ihre Lösungen einfach dargestellt bekommen – oft sogar in youtube-Videos damit man nicht mal mehr lesen muss. Außerdem holen sie ihr Publikum emotional ab. Wenn man ihm beim reden zuhört kann man seinen ganzen Groll auf Monsanto, die Zentralbanken oder wer gerade dran ist richten und fühlt sich nachher wohl besser. Eine Alternative, die ähnlich einfach und emotional ist, ist wohl schwer zu finden (Tucholsky und Brecht noch am ehesten, aber auch die ersetzen keine echte Kritik).

        Das ganze ist in dieser Darstellung deswegen so einfach, weil sich immer ein Feindbild gesucht wird, auf das man projizieren kann – in diesem Falle Monsanto. Aber wenn man sich die Geschichte mal weiterdenkt und davon ausgeht dass Herr Jebsen es tatsächlich schaffen sollte Monsanto vom Markt zu bekommen (was er nicht schaffen wird und es wohl auch nicht will) – was wird passieren?! Eine neue Firma wird diese Stellung einnehmen, solange sich im entsprechenden Marktsegment Geld verdienen lässt.
        Der naheliegende Schluss ist dann dieser, dass das Problem in erster Linie nicht bei Monsanto, sondern bei dem System liegt, dass es Monsanto ermöglicht hier Profite zu erwirtschaften obwohl dabei haufenweise Menschen über den Jordan gehen. Monsanto ist eben dazu gezwungen Profite zu machen, so wie du dazu gezwungen bist arbeiten zu gehen. Der Unterschied ist nicht sehr groß – sowohl dir als auch Monsanto bleibt keine echte Wahlfreiheit.
        Das Problem ist also der Kapitalismus an sich und dieser sollte in erster Linie kritisiert werden nicht diejenigen die sich seinen Zwängen unterwerfen müssen. Oder kurz: Don’t hate the players – hate the game!

        Das soll jetzt natürlich nicht heißen, dass man es mit einem Achselzucken hinnehmen kann, dass Menschen im Kapitalinteresse verheizt werden. Hiergegen Widerstand zu zeigen ist nur legitim, nur ist es zu kurz gedacht sich alleine auf diese Symptome zu konzentrieren.

        Hier mal als Google-Tipp: regressive bzw. personifizierte Kapitalismuskritik

        Zur Antisemitismus-Frage habe ich ’ne kleine Denksportaufgabe: Woran denkst du liegt es, dass es gerade gegenüber Israel ein so großes Bedürfnis gibt, Kritik zu üben? Und was könnte der Antisemitismus damit zu tun haben?

        Hier als Google-Tipp: struktureller Antismetismus

        Ich hoffe du ließt das hier noch. Liebe Grüße

        Harry

      • Saigon schreibt:

        Und die Juden die Jebsen interviewte ( Zuckermann, Hecht-Galinski? ) Sind die auch antisemitisch?

      • In der Schule Kreide holen gewesen schreibt:

        macht man Antisemitismus eigentlich an der Wortwahl fest? (sowas wie vergiften, fremde Macht, schon Zionismus alleine ) Oder könnte man zusammenfassen wenn man demagogisch gegen „die da oben“ wettert, ist man Antisemitisch? Ist also der vermutende, unwissende Pöbel immer anstisemitisch? die französische Revolution.. antisemitisch? Warum ist Zinskritik antikapitalistisch? LG..

      • In der Schule Kreide essen gewesen schreibt:

        – Korrektur – Entschuldigung, ich meinte: „Warum ist Zinskritik kapitalistisch“? Das ist ein Oxymoron!

      • Anhänger der Lehre Gesells (1862-1930) behaupteten und behaupten, alle ökonomischen Probleme (Arbeitslosigkeit, Armut, Staatsverschuldung,..) ließen sich auf den Zins zurückführen und mit dessen Abschaffung lösen. Die konkrete, realwirtschaftliche Ausbeutung der Arbeitenden durch die Herren Unternehmer wurde und wird nicht einmal thematisiert, und wenn doch, so eher als positiv bewerteter Gegenpool zum Finanzkapital.
        Die Nazis knüpften an diesen Diskurs an. Sie setzen dem Klassenkampf der radikalen Linken den Rassenkampf entgegen, wobei die „deutsche“ Realwirtschaft als Gegenpart zur „jüdischen Zinsknechtschaft“ etabliert wurde. Und alle waren zufrieden: Der dümmere, unpolitischere Teil der deutschen Arbeiter hatten einen Schuldigen gefunden, und deutsche Unternehmer waren argumentativ aus der Schusslinie genommen worden.

        Fazit: Der Kapitalismus ist eine feine Sache, solange sich die Spekulanten/Wucherer/Juden heraushalten.

        Gesells Lehre ist Reformismus im übelsten Sinne.

  9. Geht dich nix an schreibt:

    Wenn man das werden zum Veganer schon als antisemitisch bezeichnet ist wohl ein bisschen was falsch gelaufen!
    Achja,und wenn man die Augen zukneift sieht man nicht was um einen herum abläuft! 😉
    Herr Bayer,ihr Text ist schon ziemlich schlecht….informieren sie sich doch bitte erstmal bevor sie Hass schüren!Sie nennen Mahnwachen/Friedensdemos „hassenswert“,also bei wem ist wohl eher was falsch gelaufen?!

  10. Daniel schreibt:

    Ich war gestern da weil es um diese Punkte ging.
    Für Freie und objektive Presse und gegen Russlandpropaganda.

    Wenn man solche unbequeme Themen unterstützt ist man also gleich ein Antisemit und rechts?

    Schrecklich wie Ihr versucht Menschen mondtot zu machen. Putin Style…..

  11. Brainaholic schreibt:

    Nicht Trotzalledem… eher Trollalledem! Ein weiser Mann sagte einmal, was jemand über andere sagt, betrifft meistens ihn selbst! That´s it!!

  12. Sekptiker schreibt:

    Ich kann hier nur noch mit Kopf schütteln, im Gegensatz zu Ihnen Herr Bayer hat sich Ken erst informiert und dann das Wort ergriffen. Die Menschen auf diesen Demonstrationen sind auch nicht seine „Jünger“, auch wenn Sie vermutlich jedem außer sich selbst einen freien Willen und Intellekt absprechen, sind all diese Menschen aus Überzeugung dort. Überzeugungen die sich auf freie Medien verschiedenster Quellen stützen und nicht nicht auf BILD und Propaganda TV.

  13. Peace for the Soul schreibt:

    Ich weiß noch nicht wie ich diesen Typen einschätzen soll, aber ich habe als Kind schon gelernt, wer brüllt hat unrecht. Und Ken Jebsen brüllt nur. Ich habe auch gelernt, die Welt besteht nicht nur aus schwarz und weiß, aus Freund und Feind. Für ihn scheint das so zu sein. Ich habe auch gelernt den Fehler nicht ständig bei anderen zu suchen, er redet aber nur von „denen“. Es wird nur verallgemeinert und Inhaltsfetzen an Vorurteil gepackt. Der Typ ist mir suspekt, rein subjektiv, und die Wirkung die er bei seinen „Followern“ (was ein krankes Wort) erzielt ist brandgefährlich.

  14. Eule89 schreibt:

    NAZI! Hääää? was hat diese Rede mit Rechtsradikalen zu tun? Jetzt mal ehrlich liebe Leute warum verteidigt ihr Monsanto? Obwohl doch einwandfrei bewiesen ist das Monsanto schlecht ist? Wieso verteidigt ihr die Machtorgane die euch seit Jahrzehnten belügen, vergiften und ausnehmen? Ihr lebt für die Globalisierung und wittert das euer Lebensstandard aufgelöst werden könnte, wenn Wahrheiten sich durchsetzen! Ihr wollt nicht auf den jetzigen Luxus verzichten und fühlt euch angegriffen wenn jemand sagt das euer Leben wie ihr es seit Jahren lebt falsch ist da ihr angst habt zu teilen und zu verzichten! Doch ihr wollt doch vollgepumpt werden mit neuen iPhones massig Fleisch und schicken Autos! Zu sagen wir sind gegen diese Politik bedeutet für 90 % der Westlichen Welt ihren Luxus abzugeben! Bequemlichkeit war schon immer der Leitfaden der westlichen Zivilisation!

  15. Vic Vega schreibt:

    Jebsens Art und die seiner Anhänger diskreditiert viele folgenswerte Bestrebungen, unsere Gesellschaft lebenswerter zu machen würden.

    • Eule89 schreibt:

      Meinst du? Er ist für Frieden in Deutschland und der Welt! Krieg ist also eine „Folgewerte Bestrebung unserer Gesellschaft“? Nah Herzlichen Glückwunsch dann freue ich mich ja schon auf die Blicke der Menschen wenn Ken Jebsen seine Bewegung nicht durchsetzt und wir in einem 3.Weltkrieg landen nur weil die Deutsche Bevölkerung zu blöd ist um die Wahrheit zu erkennen! P.s das kleine Mädchen in diesem Video könnte deine Tochter, Enkelin, Schwester oder deine zukünftige Freundin sein, falls sie überhaupt volljährig wird!
      ———->>>> https://www.youtube.com/watch?v=RBQ-IoHfimQ

  16. fred schreibt:

    Was fürn Schmarn.. Antikapitalismus = Antisemitismus oder was ? Und natürlich, mit Großkonzernen kann er nur Juden meinen ! Alles klar….Ein Aufstand von “ unten“ wird niemals besonders politisch Korrekt sein aber euer komischer Antideutscher Antisemitismuskeulen Monolog ist es leider auch nicht. „Der Antisemitismus ist keine Geisteskrankheit, sondern eine politische Ideologie, und die man man nachweisen. Bei Jebsen kommt alles zusammen: Die dargestellte Form der Monsantokritik (Vergiftung durch eine fremde Macht), Zinskritik (die übrigens prokapitalistisch ist), ein imaginärer Kampf gegen das (raffende) Finanzkapital, und in Bezug auf Israel: Unentschuldbarer, offener Antisemitismus.“
    Also darf man Großkonzerne, Israel und das Zinssystem nichtmehr kritisieren ?!
    Ihr seid ja richtig toll.
    In meinen Augen ist dieser ganze Antideutsche Antisemitismuskeulen Scheiss Nazi mäßiger als Ken Jebsen.

    • „Antikapitalismus = Antisemitismus oder was?“
      Zinskritik ist nicht antikapitalistisch. Eine „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ ist nicht antikapitalistisch. Konsumverzicht ist nicht antikapitalistisch. Das ist aus marxistischer Sicht ja gerade das Problem an dem Mist: An die Stelle des Klassenkampfs gegen die deutsche Oberschicht treten Deutschnationalismus, Antiamerikanismus und Antisemitismus.

      Auf den restlichen Quatsch „Man wird doch wohl noch sagen dürfen….?“ möchte ich jetzt nicht noch einmal eingehen. -.- Lies die Diskussionen auf der FB-Seite Jutta Ditfurths, wo ich übrigens gerade nicht den „antideutschen“ Standpunkt vertreten habe.

  17. Linksdrehender schreibt:

    Good read und D´accord! Das einzige was ich MIR vorwerfen muss ist, dass ich wider besseren Wissens einen Blick in die vor stahlharter Ignoranz strotzende Kommentarspalte geworfen habe.

  18. Andi schreibt:

    Ich finde es schon bemerkenswert wie hier immer die Nazikeule geschwungen wird. Lächerlich. Fakt ist, dass Monsanto derzeit einen großen Teil der Agrarwelt beherrscht. Sie haben sich sogar als Ziel gesetzt ALLES natürliche Saatgut gegen Genmanipulierte Saat zu ersetzen, welche gegen die diversen Giftcocktails wie Roundup resistent sind. Kritiker werden gezielt mundtot gemacht, eigene Studien die nicht die gewünschten Ergebnisse liefern werden unter den Teppich gekehrt. Menschen auf der ganzen Welt werden vergiftet, entwickeln Allergien gegen Maus, Soja usw…und so etwas sollen wir hinnehmen? Nun wird dieser Müll auch in Europa zugelassen, alles Lobbyarbeit und unsere Regierung ist eine Marionette der Amerikaner.
    Antisemit? Kann ich wirklich nicht bestätigen! Es muss auch Kritik erlaubt sein!
    Wir werden alle vom System verarscht und bald steht der Krieg gegen Russland auf dem Programm, ihr werdet sehen. Nur weil Putin die Krim nach dem Wählerwillen des Volkes aufnimmt? Was war mit dem Kosovo? Auch Völkerrechtswidrig, genau wie den Palestinensern ihre Heimat zu nehmen. Aber da darf man ja nichts zu sagen ohne sofort als antisemitistisch bezeichnet zu werden. Ich denke auch, dass der Blogger von irgendwem für diese Tätigkeit entlohnt wird. Schande!

    • Themaverfehlung: Der Text verteidigt weder Monsanto noch sonstige Konzerne oder Regierungen, sondern kritisiert, wie Demagogen wie Jebsen das vorhandene Potential zu Widerstand in völkische, antisemitische und prokapitalistische Bahnen lenken, und wie denkfaule Menschen diesen Demagogen folgen, ohne sie zu hinterfragen.

  19. solalupo schreibt:

    geil ein linker der nichtmal die bedeutung von antisemitismus kennt,aber anderen vorwirft es zu sein… kleiner tipp nicht nur zionisten sind semiten 😉

  20. mr. mister schreibt:

    hmm. also jebsen demagogie vorwerfen, und gleichzeitig dabei soviel verbalen schmutz werfen, dass es einfach wie hetze wirkt, nebenbei erwähnt die albernen unterstellungen und offensichtlichen verdrehungen, die ich nicht gezählt hab? ihm selbserkenntnisse in seiner rede zugestehen und die eigenen nicht bemerken? und es gibt einen unterschied, ob man ein paar zitate platzieren kann um gebildet zu wirken, oder es ist und anderen geistigen wachstum vermitteln möchte. der text klingt für mich sehr nach blähungen. ich rate dem autor, seine ernährung zu überdenken, auch im sinne seiner umwelt, danke. und das ist mein ernst.

  21. Günni schreibt:

    Die billige Hetzjagd in Bezug auf die Person Ken Jebsen, gegen den hier allenfalls halbgare Ressentiments geschürt wird ist doch mehr als deutlich. Zu Monsanto: Jebsen beschreibt Monsanto exakt so wie Monsanto agiert: Als Monopolkonzern, welcher für seine Interessen nicht davor zurückscheut, über Leichen zu gehen. Der Leser wird mitunter in einem seiner Beiträge darüber aufgeklärt, das Monsanto in einem Zusammenschluss mit Bayer unter dem Namen „Mobay“ in den USA für die Produktion von „Agent Orange“, und somit für den Tod und die Spätfolgen von tausenden Menschen in Vietnam verantwortlich ist. Wussten sie das? Ich denke nicht. Aber das kann man auch nicht wissen, wenn man sich mit der Person und ihren Beiträgen nicht wirklich oder nur oberflächlich auseinandergesetzt hat.

    Zum Nazi-Vergleich: „Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben (…)“ Darüber meinte sich Ditfurth extrem echauffieren zu müssen und ebenfalls wie sie den offensichtlichen Antisemitismus Jebsens entlarvt zu haben. Es ging bei dieser zugegebenermaßen überspitzen Äußerung nicht darum, die Morde der Nazis im zweiten Weltkrieg zu verharmlosen oder zu relativieren, sondern es sollte die radikale und menschenverachtende Siedlungspolitik Israels und die damit verbundene Vertreibung der Palästinenser, welche zu allen Zeiten von allen Ministerpräsidenten Israels öffentlich propagiert worden ist, lediglich verdeutlich. Dass dies eine Tatsache ist lässt sich mit allerlei Quellenangaben belegen (nicht nur im Internet). Wenn sich nun „Linke“ wie Ditfurth anmaßen, über solch eine Aussage die alleinige bzw. einzig wahre Deutungshoheit zu besitzen und deren Inhalt oder Intention so verdrehen, das er in ihr Weltbild passt, ist das nicht Jebsens Problem.

    Seine Zinskritik ist durchaus berechtigt aber tatsächlich sehr unvollständig, weil das eigentliche Problem, nämlich die ungedeckte Geldschöpfung aus dem Nichts, deren Mehrfachbeleihung (und schlussendlich der Zinseszins) nicht wirklich thematisiert wird und das Modell Gsells ebenfalls ein zentralistisches Geldsystem anstatt ein dezentrales, freies Marktgeld befürwortet. Soweit korrekt!

    Die Behauptung Ihrerseits, Jebsen würde Rudi Dutschke instrumentalisieren, um ihn zum „Nationalrevolutionär“ „umzulügen“ ist hingegen eine infame Unterstellung und in der Tat völlig haltlos, ja grade zu lächerlich. Aber sie entspricht dem gesamten Stil ihres Artikels, der mit vermeintlichen Totschlagargumenten und halbgaren Phrasen, welche aus dem Kontext gerissen sind versucht, Jebsen in jeder erdenklichen Form zu diskreditieren.

    Wie ich leider auch bei Ditfurth feststellen musste, gleichen die Diffamierungen gegen Jebsen an einen, ich würde es mal vorsichtig linken „Gesinnungsfaschismus“ nennen, der sich nahezu identischer Mittel bedient als gegen exakt die Einstellung, gegen die er vermeintlich vorgeht. Der soziale Nutzen dieser Intoleranz kann wohl als soziale Identität beschrieben werden, als Möglichkeit, durch Zugehörigkeit zu einer Gesinnungs-Sekte (in dem Fall einer „linken“ Ausrichtung) die nicht vorhandene persönliche Identität zu kompensieren. Die entsprechenden Mitglieder sind in der Regel nicht in der Lage, sich selbst einen Lebenssinn, ein Lebensziel, eben eine personale Identität zu geben, die sie von ihrer Umwelt unterscheidet. Entsprechend nehmen sie das erstbeste Angebot, das ihnen eine Surrogat-Identität verspricht, an und werden Mitglied einer Gesinnungs-Sekte.

    Für Menschen Ihres Schlages (wie auch bei Jutta Ditfurth, zu meinem großen Bedauern) ist es von entscheidender Wichtigkeit, das Glaubenssystem nicht mit empirischen Fakten zu konfrontieren, es gar gegen empirische Fakten abzuschirmen.
    Zu diesem Zweck kommen logische Fehlschlüsse zum Einsatz. Ihr Artikel stellt lediglich eine extrem einseitige Aneinanderreihung polemischen Inhalts dar, um nicht über „echte“ Argumente diskutieren zu müssen. Stattdessen wird versucht, die Person zu diskreditieren. Ein weiterer Fehlschluss, der geeignet ist, das eigene Überzeugungssystem der Gesinnungs-Sekte erst gar nicht in Kontakt mit kritischen Argumenten kommen zu lassen.

    Sagen sie, haben sie es mal bei der TAZ versucht?

    • “Gesinnungsfaschismus”: Damit kann man wohl jede (etwas schärfer formulierte) Kritik zurückweisen.
      „Gesinnungs-Sekte“: Mein engeres soziales Umfeld besteht fast ausschließlich aus Linksliberalen, und keiner von denen redet mir nach dem Mund oder glaubt, ich sei im Besitz „der Wahrheit“.
      „polemischer Inhalt“: Soll das jetzt ein Vorwurf sein? Natürlich ist der Text polemisch, das widerlegt ihn aber nicht.
      „Überzeugungssystem“: Habe ich keines. Allerdings ein paar Werte, und die stehen nicht zur Diskussion. (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Humanismus…)
      „kritische Argumente“: Sind bei Jebsen nicht zu finden, nicht eines.
      „Abschirmung gegen kritische Fakten“: Fakten interessieren mich immer, Verschwörungstheorien hingegen nicht die Bohne.

    • Dass der Vergleich, Israel würde sich verhalten wie die Nazis, an Antisemitismus kaum zu übertreffen ist, scheint Ihnen wohl entgangen zu sein. Es ist keine überspitzte Bemerkung, sondern einfach nur dumm, relativierend und falsch. So ein Satz kann keine andere Agenda haben als die Delegitmierung und Dämonisierung Israels, was per se Antisemitismus ist. Genauso wie das bewusste Außerachtlassen der Faktenlage, dass die Siedlungen mitnichten das ausschlaggebende Hindernis für Frieden sind, dass mehrere jüdische Siedlungen von Israel abgerissen wurden in der Hoffnung auf Frieden, dass ein einjähriger Baustopp gesetzt wurde in der Hoffnung auf Frieden und, dass all das mit Raketen und Hass gedankt wurde, IST Antisemitismus.

      • Günni schreibt:

        Entschuldigung, aber die von Ihnen angeführte „Faktenlage“ zeigt tatsächlich das genaue Gegenteil. Siedlungen abgerissen? Lächerlich! Sehen Sie sich bitte den Siedlungsbau mal genau an: Da gibt es Karten von 1950 bis jetzt, welche die absolut unverhältnissmäßige Ausdehnung der israelischen Siedlungen belegen. Schauen sie sich mal die Aussagen Norbert Blüms in Bezug auf seinen Aufenthalt in Israel an oder hören sie, was die jüdische „Antisemitin“ Evelyn Hecht-Galinksi, deren Vater über 30 Jahre im Zentralrat der Juden war, dazu sagt. Aber ich denke, den Tatsachen möchte man als Deutscher aufgrund der Geschichte nicht ins Auge sehen, nicht? Abgesehen davon, das ein orthodoxer Jude nach seinem Glauben die Diaspora befolgt, was mir als „Christ“ ziemlich egal sein kann. Ich bin nicht für die Verbrechen meiner Vorfahren verantwortlich, und ich habe auch nicht den geringsten Anlass eine antisemitische Haltung einzunehmen. Es geht hier nur um Tatsachen…

  22. Sommerfeld schreibt:

    Jebsen scheint hier und da übertrieben zu agitieren. Nur er ist halt nicht der einzige freie Journalist, der sich kritisch mit der aktuellen Politik, z. B. der USA auseinandersetzt. Als rechte Lakaien werden z. B. auch Männer- bzw. Väterrächtler abqualifiziert. Reinhard Jellens beiträge bei Heise Telepolis (heise.de/tp) z. B. zeigen, dass Jebsen in den meisten Punkten halt recht behalten wird. Wer sich z. B. zur Finanz bzw. Eurokrise sachlich informieren will bracht sich unter youtube nur die Vorträge von Prof. Bontrup ansehen (Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik). Als Deutscher muss man nicht vorrangig die Politik Israels bewerten aber nicht jeder Kritiker der isralischen Politik ist auch ein Judenhasser. Das die USA mit ihrem extremen Aushandelsdefizit und ihrer extremen Staatsverschuldung eventuell gar keine seriöse Außenpolitik mehr gestalten können, ist dabei noch sehr höflich formuliert. Deshalb muss man noch lange nicht dem Antiamerikanismus verfallen sein, wie das CDU-Mitglied Willy Wimmer beweist. Wer z. B. den schweizer Historiker Daniele Ganser für einen reinen Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulist hält, dürfter ebenfalls sehr weit danaben liegen. Und wegen dieser Zeilen bin ich noch lange kein Jünger von Ken Jebsen. Ich lese auch Bücher von Henryk M. Broder und wie man an der Martin-Hohmann-Affäre sehen konnte musste sogar die CDU diesen „intelligenten“ Antisemiten Martin Hohmann ausschließen. Fakt bleibt: Nur weil man sich mit der Lebenslage von Palestinensern auseinandersetzt ist man noch lange kein Antisemit, auch wenn es stimmt, dass es linken Antisemitismus gibt. Aber die Linkspartei ist auch auf den neoliberalen Verdammungsfeminismus hereingefallen, der nicht ganz unwesentlich aus den USA kommt und einer Steuerhinterzieherin, wie Alice Schwarzer, das Bundesverdienstkreuz beschert hat. Auch wenn z. B. Jutta Ditfurth gerade wieder ein hochinteressantes Buch (Der Baron, die Juden und die Nazis) herausgebracht hat, ist ihre Kritik, z. B. an Jebsen, mindestens teilweise eher an den Haaren herbei gezogen. Das gilt ebenfalls für ihre Kritik an Jürgen Elsässer. Für die Beurteilung der heutigen Welt kann auch etwas marxistisches Grundwissen natürlich nicht schaden, was die meisten Leute in Westdeutschland nicht haben. Viele sind nur in der lage früh morgens beim Bäcker die Bildzeitung zu kaufen. Für etwas Grundlagenwissen können auch die Bücher des bürgerlichen Antifaschisten Sebastian Haffner sorgen und die Lektüre des Historiker Götz Aly, z. B. „Warum die Deutschen? Warum die Juden?“, „Hitlers Volksstaat“ und „Unser Kampf“. Außerdem kann eine kritische Auswertung der eigenen Lebenserfahrung helfen. Wessis sind dabei natürlich im Nachteil, weil sie die DDR garnicht aus eigenen Erfahrung kennen können, bis auf mögliche Ostreisen zu Verwandten. Das alles kostet halt auch sehr viel Zeit und Ausdauer, die viele Menschen heute in der Bundesrepublik gar nicht aufbringen können oder wollen. Ausnahmen bestätigen immer die Regel. Billige Schmähkritik an Jebsen kann objektive Tatsachen trotzdem nicht beseitigen, und dass der Westen in der aktuellen Entwicklung in der Ukraine völlig unschuldig ist, glaubt eventuell inzwischen nicht mal mehr die bildzeitungslesende Hausfrau, es sei denn, sie ist auf Harz 4, geschieden und lebt auf dem Gebiet der ExDDR und ist der Meinung, dass die ExDDR mit der Nazidiktatur gleichzustellen ist. Solche Menschen habe natürlich nie Haffners „Teufelspakt“ gelesen, ein Buch, dass der BND laut der Schwarte von Alexander Schalck-Golodkowski „Deutsch-deutsche Erinnerungen“ Herrn Schalck-Golodkowski als kleines Dankeschön überreicht hat. Dabei muss man noch wissen, dass die relativ junge Ausgabe Haffners „Teufelspakt“ vom Manesse Verlag nur 7 bzw. 8 Kapitel hat und somit schon am 8. Mai 1945 endet. Ausgaben aus den Jahren von 1967 bzw. 1968 haben 12. Kapitel und enden praktisch 1967, weil es bei diesem Buch nämlich um 50 Jahre deutsch-russische Geschichte gehen soll. Davor könnte man das von Haffners Kindern herausgegebene Buch von Haffner „Geschichte eines Deutschen“ mal lesen. Wer so weit gekommen ist, wird Jebsen für keinen billigen Antisemiten mehr halten. Eher ist es möglich, dass er inzwischen den richtigen Leuten auf den Geist geht. Zuletzt: Jeder Deutsche, insbesondere als Mann, war natürlich wenn er Kriegsteilnehmer am Russlandfeldzug war, hochgradig erpressbar, weil nun mal in diesem Krieg extreme Verbrechen in Russand (z. B.) begangen wurden. Michail Sergejewitsch Gorbatschow hatte 1989/89 eingesehen, dass auf dieser Grundlage in der DDR keine Politik mehr gestaltet werden konnte. Und selbst wenn z. B. die Honeckers und Ulbrichts auch Schuld auf sich geladen haben, so sind deren Vergehen nicht annähernd gleichzusetzen mit den Naziverbrechen. Honecker und Co. wollten einfach nicht wahrhaben, dass es inzwischen genügend Leute in der DDR gab, die nach 1945 geboren worden waren und die, vorsichtig ausgedürckt, da mal ne Frage zur Mauer hatten. Das die meisten DDR-Bürger naiv waren, konnte man an der Arbeitslosigkeit nach 1989 in der ehemaligen DDR sehen. Heute wachen viele Wessis nur deshalb auf, weil ihren Kindern die Arbeitslosigkeit droht. Die objektiven Grundlagen des Kapitalismus hatte schon Marx entdeckt. Hätte es nicht die politik des deutschen Kaiserreiches, wie in Haffners Teufelspakt beschrieben, und die beiden Weltkriege gegeben, dann hätte es auch keinen stalinistisichen Ostblock gegeben. Haffner hat ganz klar nachgewiesen, das die feudal-kapitalistische deutsche Elite für die Entwicklung in Europa und sogar in der Welt von 1871 bis 1945 im wesentlichen verantwortlich sind. Wer heute Jebsen kritisiert, gehört nach meiner Auffassung zu den bezahlten Schreiberlingen einer ganz bestimmten Politik oder zu den typischen intoleranten deutschen Kleingeistern, denen der Rechtspopulismus der AfD wichtiger ist als die wirklichen Zusammenhänge der aktuelle deutschen und internationalen kapitalistischen Gesellschaftsordnung. Klar, „Kriege führen wir nur noch für den Frieden und die Menschenrechte“ und bei Scheidungen „steht immer das Kindeswohl“ im Vordergrund. Beides hat die deutsche Hausfrau, selbst wenn sie Erwerbsarbeit leistet, wie die grüne Rebecca Harms, verinnerlicht. Wer anders denkt muss ein Rechtspopulist, Antisemit, Rechtsradikaler und/oder Nazi sein, mal abgesehen von unverbesserlichen Altstalinisten wie Sahra Wagenknecht. Persönliche Defamierung vor Sachaufklärung. „Interessenverblödet“, wie Prof. Bontrup sagen würde (gemeint sind Profitinteressen, gepuscht und geheuchelt über den Kampf für Menschenrechte). Die bessere Bibel ist natürlich „Kapitalismus und Freiheit“. Noch Fragen „Kienzle“? Komisch nur, dass man über die Lebenslage der normalen Bevölkerung der USA so gut wie nie etwas lesen, sehen bzw. hören kann. Da muss man noch richtig suchen. Hat man (bzw. Frau) es endlich gefunden, fragt man sich warum die US-Regierung sich nicht um ihre Innenpolitischen Probleme und die Menschenrechte ihrer eigenen Bevölkerung kümmert, sondern wie jetzt gerade, um die Ukraine und die dort lebenden Menschen.

  23. Franky schreibt:

    KenFm hat recht. Unsere korrupten Politiker sind brandgefährliche Blutsauger und nicht er. Der sagt nur die Wahrheit und klärt auf. Aufklärung für die Schlafschafe.
    Der Wahrheit ins Gesicht zu schauen ist eben schlecht zu ertragen für treue Sklaven, die bereits komplett indoktriniert sind.

    • „Der Wahrheit ins Gesicht zu schauen ist eben schlecht zu ertragen für treue Sklaven, die bereits komplett indoktriniert sind.“ Fällt dir etwas auf?

  24. eisenzwerg schreibt:

    ein ziemlich dummer text eines ziemlich dummen menschen. du hast wirklich nichts verstanden herr bayer.

  25. Danke Jonas Bayer! Danke auch für die vielen von Dir noch kommentierten Kommentare! Hier ist wirklich ganz deutlich zu erkennen, daß sich Deutschland wirklich abschafft. Diese Phrase ist leider negativ belastet, trifft es aber auf den Kern.

  26. Es ist Schön zu sehen und ich finde sehr hilfreich dieser Artikel von Herrn Bayer,
    er zeigt die Hilflosigkeit der Profitöre und macht es uns doch leichter den Menschen die Warheit zu zeigen. bitte jemanden den Du kennst sich ein Video von einer Montagsdemo anzuschauen und dann soll er den Artikel hier lesen, und die Leute sehen die Lügen die Verbreitet werden, Genau wie bei der Anti Russischen Propaganda die meisten menschen schütteln nur noch mit dem Kopf ein Sehr guter Freun und Arbeitskollege aus Texas der 15 Jahre in der US Arme war lacht sich über diese Pro Amerikanische haltung vieler Deutscher Schlap
    Ich zumindestens sehe nur Vorteile solcher Artikel Die Tochter des Ehmaligen Vorsizenden des Zentralrath der Juden in Deutschland Frau Galinski ist ja auch eine Antisemitin das ist an Lächerlichkeit kaum noch zu Topen

  27. Ich danke für den Artikel.
    Treffend, dass seine Jüngerschar hier sofort einfällt und ihren Heiland verteidigt.
    Dass es diesen Menschen selbst nicht in den Sinn kommt, dass dieses unreflektierte Gehetze gegen Banken, Politiker und eigentlich alles “da oben“ nichts mit Wahrheit oder Kritik am System zu tun hat,sondern viel mehr die Beschwörung der deutschen Volksgemeinschaft das Ziel ist.

  28. Pingback: Streit um Ken? I | opablog

  29. lirale schreibt:

    Ein ziemlich guter Text über einen der gefährlichsten Rattenfänger.
    “ Die so geschaffene Bewegung ist brandgefährlich – für die künftige gesellschaftliche Entwicklung, nicht für ein Wirtschaftssystem, das sie nicht einmal beim Namen nennen, nur scheinbar bekämpfen und nicht im Ansatz verstehen.“
    Das ist wohl das beste, was man über Jebsen und seine hier versammelte Herde Schafe sagen lässt.

  30. Pingback: Über die neuen Montagsdemos | Josef A. Preiselbauer

  31. In der Schule Kreide essen gewesen schreibt:

    RE: „Aus dem Antisemitismus kann erst etwas Richtiges werden, wenn ihn ein Jude in die Hand nimmt.“ (Roda-Roda)

    lol. Ich lache deswegen weil es ein Jude war der mir sagte: „Je schlimmer die Sache desto mehr Humor bitte..“ Dieses Zitat von Ihnen oben könnte man auch anders verstehen. Ich habe es auch schon in einem anderen Kontext gehört auf den ich nicht näher eingehen möchte, da ich in diesem Thema zu unbelesen bin. Festzustellen dass sie sich damit selbst widersprechen sollte für den Moment reichen.

  32. jonas schreibt:

    Herr Bayer, Ihren Text würde ich nicht einmal als kritisch bezeichnen. Ihre verwendeten Ausdrücke haben nichts kritisch/informelles sondern sind nur menschenverachtend

  33. Pingback: #montagsquerfront: 10 Fakten über die neuen Montagsdemos, die man wissen sollte | indub.io

  34. Pingback: Informationen über “Montagsdemos” | Politik.EdmundPiper.DE

  35. Pingback: Die Deutschland-HASSER : Review

  36. a_flower_for_you schreibt:

    Die Seite sollte man besser umbenennen in „anti-deutschwinged“. Mit politisch links hat das nämlich nicht viel zu tun.

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